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Studie: Generation Z baut mehr Ersparnisse auf

  • Neuer Finanz-Resilienz-Index startet im positiven Bereich
  • Finanzielle Resilienz in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich hoch

In Zeiten von Preissteigerungen, höheren Kreditzinsen und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit setzen viele Bundesbürger mit Blick auf ihre Finanzen auf Stabilität und Sicherheit. Darauf weist der neue Finanz-Resilienz-Index der TeamBank hin. Dieser kann auf einer Skala zwischen + 200 und – 200 schwanken. Der Wert von 3,5 Punkten zeigt ein leicht resilientes Verhalten der deutschen Bevölkerung an. Die jüngeren Bundesbürger zwischen 18 und 29 Jahren sind dabei deutlich weniger resilient als die älteren. 31 Prozent in der Generation Z konnten jedoch ihre Ersparnisse in den vergangenen zwölf Monaten ausbauen. Die TeamBank hat den Index zum ersten Mal im Rahmen ihres repräsentativen Liquiditätsbarometers 2025 erhoben. Für die Studie wurden 3.100 Bundesbürger zwischen 18 und 79 Jahren befragt.

Mit dem Finanz-Resilienz-Index bildet die TeamBank das Verhältnis zwischen Einkommens- und Rücklagenentwicklung ab. Der Wert von 3,5 zeigt, dass die Menschen in Deutschland verantwortungsvoll mit ihrem Geld umgehen. Viele schaffen es, trotz steigender Ausgaben noch etwas zurückzulegen.

Die Sparneigung ist unter älteren Bundesbürgern deutlich stärker ausgeprägt als unter jüngeren. Während die 50- bis 79-Jährigen auf einen Wert von 5,50 Punkten kommen, liegen die 18- bis 29-Jährigen mit einem Punkt nur knapp im resilienten Bereich. Auch die 30- bis 49-Jährigen weisen mit 4,50 Punkten ein überdurchschnittlich sparsames Finanzverhalten auf.

Unter 30-Jährige bauen Finanzpuffer aus 

Bei knapp der Hälfte der Befragten sind die Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben in den vergangenen zwölf Monaten aber gleichgeblieben, bei einem knappen Drittel sogar geschmolzen. Am finanziell resilientesten sind Bürger im Alter 50plus. 29 Prozent haben mehr als 5.000 Euro Ersparnisse. Die unter 30-Jährigen müssen sich dagegen finanzielle Resilienz erst noch schaffen, 15 Prozent in dieser Altersgruppe stehen weniger als 500 Euro für unvorhergesehene Ausgaben zur Verfügung. Andererseits gibt knapp ein Drittel von ihnen an, dass der Puffer in den vergangenen zwölf Monaten größer geworden ist. „Die anhaltende Verunsicherung der Menschen spiegelt sich deutlich in der Konsumzurückhaltung wider. Unser neu erhobener Finanz-Resilienz-Index zeigt: Viele Verbraucher setzen aktuell auf Sicherheit und sparen lieber, als zu investieren“, sagt Christian Polenz, Vorstandsvorsitzender der TeamBank.

Sachsen-Anhaltiner achten besonders auf Ersparnisse 

In Sachsen-Anhalt ist die Neigung zur Bildung von Rücklagen besonders ausgeprägt, der Finanz-Resilienz-Index ist hier mit 10,00 Punkten beinahe drei Mal so hoch wie der bundesweite Durchschnitt. Dahinter folgen Bayern (7,5 Punkte), Hamburg und Thüringen mit jeweils 5,5 Punkten sowie Hessen (4,5 Punkte). Die Gruppe der finanziell weniger resilienten Bundesländer wird vom Saarland angeführt. Mit minus einem Punkt liegt der Wert hier sogar im negativen Bereich. Dahinter rangieren Berlin (0,50 Punkte), Rheinland-Pfalz (1,00 Punkte) und Sachsen (1,50 Punkte).

Portrait Bild von Marc-Olivier Weber mit dunklen Haaren, im Anzug

Marc-Olivier Weber

Pressesprecher TeamBank AG

Telefon: +49 911/ 53 90 – 12 45 E-Mail: marc-olivier.weber@teambank.de
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